5. Januar 2012
Mit einer Schaumburg dem Alltag trotzen
Baden heute ist ein aufregendes Unterfangen, das immer wieder neu definiert wird. Mal ganz geradlinig, dann wieder in schmeichelndem Oval, hier mit weichem Nackenkissen, dort gut gepolstert abgedeckt, gerne auch frei stehend, häufig jedoch platzsparend im Eck: Wer eine neue Badewanne sucht, der ist stets ein Gewinner. Die Programmvielfalt der Markenhersteller bietet für jeden Raumzuschnitt wonnevolle Lösungen.
Frei stehende Modelle machen sich gut als Blickfang, benötigen allerdings viel Platz. Je mehr Fläche zur Verfügung steht, desto besser; wenigstens 12 Quadratmeter sollte der Raum schon haben, damit sich auch wirklich das Beste aus dem neuen Traumstück herauslocken lässt. Die in den Boden eingelassene Variante braucht dagegen rund 50 Zentimeter Raum nach unten und bietet sich deshalb fast ausschließlich für den Einbau im Erdgeschoss an. Dafür wirkt das Bad aber gleich viel großzügiger.
Bei knapp bemessenem Platz gehört die Badewanne am besten in die Ecke. Neben dem Rechteck sind Typen in Trapezform sehr gefragt: Während sie am Fußende mit Zentimetern geizen, bescheren sie an der breiten Kopfseite weiterhin erholsame Badefreuden. Wenn es der Grundriss erlaubt: Modelle mit Überbreite sorgen dafür, dass man in der eigenen Schaumburg sogar zu zweit selig nebeneinander dem Alltag trotzen kann. Separate Kissen mit Magnet- oder Bügelbefestigung machen aus dem Vollbad einen wahren Genussbringer. Weitere Tipps:
- Vor dem Kauf Probeliegen. In zu großen Badewannen rutscht man hin und her. In zu kleinen Modellen lässt es sich nicht ausstrecken.
- Extras wie Griffe oder fein gepolsterte Abdeckungen sind eine Preisfrage. Auf Sicht bringen sie jedoch zahlreiche Vorteile wie sicheres Ein- und Aussteigen und zusätzliche wohnliche Relax- und Ablagemöglichkeiten.
- Die Frage nach dem Material nicht vergessen. Sanitäracryl gilt als hautsympathisch und lässt sich besonders körpergerecht gestalten. Stahl-Email ist überaus stabil, pflegeleicht und zu 100 Prozent recyclebar. Mineralguss überzeugt mit sehr engen Radien und geschmeidigen, filigranen Formen.
Fotos (in angegebener Reihenfolge): Duravit, burgbad, Kaldewei



