Aus dem reinen Schlaf- und Badbereich wird zunehmend eine Wellness- und Relaxzone praktisch ohne Tür und Wände. Foto: Keuco
28. Mai 2012
Jetzt wird es gemütlich rund um die Badewanne: Bäder mit Lounge-Charakter und nahezu grenzenlosen Bereichen für Körperpflege und Entspannung sind ein wichtiger Wohntrend 2012.
Mit Schränken, Bildern und Regalen, die ein Zwitterdasein erleben und vielfach auch im Wohnbereich die Blicke auf sich ziehen würden, machen sie sich breit und finden sich plötzlich an ganz neuen Orten wieder. Vom Waschtisch ins Bett ist es nur ein Katzensprung, die Dusche wird zum Raumteiler umfunktioniert. Derweil laden bequeme Sessel, Liegen und flauschige Teppiche zum Faulenzen ein - mitunter sogar vor dem Kamin. Die Sanitärelemente kommen zumeist aus Designerhand und haben so gar keine Ähnlichkeit mehr mit der Nasszellenausstattung früherer Jahre. Keine Frage: Wohnen im Bad ist beschlossene Sache.
Dazu passt es, dass sich die grundlegende Aufteilung der Räume verändert: Aus dem reinen Schlaf- und Badbereich wird eine Wellness- und Relaxzone praktisch ohne Tür und Wände. Neben Entweder-oder-Möbeln drängen vermehrt flexible Sowohl-als-auch-Einrichtungslösungen auf den Markt, die hier wie dort Hingucker sind, sich bei Bedarf erweitern lassen und zudem hoch funktionale Innenausstattungen bieten. Materialien für den Boden schlagen ebenfalls eine Brücke vom Bad in die Nachbarzimmer und umgekehrt. Gegen Spritzwasser unempfindliche Holzdielen oder mit feinen Adern durchzogene Natursteinfliesen gefallen vielen Bauherren auch im Schlafzimmer oder anderen angrenzenden Räumen. Gleichzeitig öffnet sich das Bad der Natur mit großzügigen Fensterflächen, einem eigenen Zugang zur Terrasse und mit Badewannen und Duschen, die einen Ausblick ins Grüne bringen und Zeit und Raum vergessen lassen ...



