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1. Oktober 2012
 

Ein aufgeräumtes Bad ist ein Stück erreichbares Glück. Warum auch sollte man es riskieren, dass Ehe oder Freundschaft an überall verteilten Kleidungsstücken scheitern? Noch dazu, wo es doch Lösungen gegen von Flaschen, Tuben und Tiegeln überquellende Ablageflächen gibt. Immerhin: Für 27 Prozent der Deutschen ist Unordnung im Bad ein regelmäßiger Aufreger. Das brachte eine forsa-Studie aus dem Jahr 2009 in Erfahrung.

Wer eine Krise im Bad vermeiden will, sollte deshalb schon bei der Planung Stauraum und Ablageflächen berücksichtigen. Für passgenaue Möbelanwendungen bieten Programme in logisch aufgebauten Rastern zahllose Möglichkeiten. Ebenfalls im Trend liegen flexible Baukastensysteme: Module wie Wandborde, Ober- und Unterschränke sowie offene Regale lassen sich individuell zusammenstellen und ergeben ein stimmiges "lockeres" Ensemble. Sind Kinder im Haushalt, darf ein abschließbares Fach z. B. für Medikamente nicht fehlen. Schubladen und Glasablagen benötigen eine Sicherung gegen Herausfallen. Vom Kamm bis zur Zahnbürste: Was oft gebraucht wird, müssen auch die Kleinsten gut erreichen.

Auf Unterteilung achten

Aktuelle Apothekerschränke sehen die Einrichtungsexperten vor allem in kleineren Bädern. Ansonsten sei es oft angenehmer, auf breitere Auszüge zurückzugreifen, weil man besseren Einblick von oben hat. Wichtig sind Sortiersysteme. Wer Schubläden für Badutensilien wählt, sollte auf Unterteilung achten. Die Markenhersteller haben an Setzbaukästen erinnernde Sortimente im Angebot, die alles am Platz halten.

Häufig gilt die Regel "weniger ist mehr": Zwei Auszüge oder Schubladen mit durchdachtem Innenleben, die man richtig und übersichtlich bestücken kann, sind besser als zu viele Türen. Grifflose Typen sollten auf leichten Druck mit Softeinzug öffnen bzw. schließen, Einlegeböden sich in geringen Abständen verstellen lassen. Im Spiegelschrank eingebaute Steckdosen erweitern die Anschlussmöglichkeiten für Fön und Rasierer. Radio oder ein Anschluss für den MP3-Player sorgen für wasserfestes Entertainment.

Badmöbelkauf ist Vertrauenssache

Badmöbel sind nicht einfach modifizierte Möbelelemente aus dem Küchen- oder Wohnbereich, sondern vielmehr speziell für den Einsatz und die Bedürfnisse im Badezimmer konzipiert. Von der intelligenten Raumaufteilung bis zur wohnlichen Atmosphäre bieten sie ein Höchstmaß an integrativem Komfort. Nicht zuletzt deshalb ist ihr Kauf Vertrauenssache. Spätestens im Alltag zahlten sich gute Beratung und Planung durch einen qualifizierten Fachhändler aus.

Fotos: Keramag, burgbad, Duravit, Keuco

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