Auf immer und ewig: Bäder schick in Schale

Modern Art Ming haben wir diesen Badezimmer-Entwurf getauft, eine Mischung aus Ming und Modern Art Déco. Ming steht dabei für die Waschschale, deren Kontur einer chinesischen Ming-Vase nachempfunden wurde.

Foto: Kaldewei - Waschschale Ming

Auf immer und ewig

Bäder schick in Schale

25. Mai 2021

Im Badezimmer in edle Zeitlosigkeit zu investieren, ist schön und gleichzeitig nachhaltig. Also genau das, was sich private Bauleute für die neue Wellnessoase vorstellen. Wir zeigen Ihnen vier Bäder schick in Schale, die sich trotz unterschiedlicher Stilrichtungen auf immer und ewig genießen lassen.

Wer sein Bad auf immer und ewig ausstatten möchte, muss zugegebenermaßen etwas tiefer in die Tasche greifen. Aber der finanzielle Aufwand, den eine sorgfältige Planung, hochwertige Materialien sowie der professionelle Einbau erfordern, lohnt sich. Dabei lässt sich nahezu jeder Stilwunsch erfüllen.

Modern Art Ming

Die Herzstücke auf dem Titelfoto dieses Blogs beispielsweise sind einer chinesischen Ming-Vase nachempfunden. Entsprechend nennt sich die traditionelle Waschschale des Badspezialisten Kaldewei auch „Ming“. Der Entwurf überzeugt durch elegante Linien, eine große Innentiefe sowie einen äußerst filigranen Rand. Der Stoff, aus dem der zarte Traum eines jeden Waschtisches gefertigt wird, heißt Stahl-Emaille. Das Material ist zu 100 Prozent kreislauffähig und daher in dieser Hinsicht besonders nachhaltig.

Die idealen Partner: ein Marmorunterbau für die Schalen und edel schimmernd gerahmte ovale Spiegel. Dazu Wandarmaturen in Messing, die durch ihre elegante und zugleich progressive Form ins Auge fallen. Und dabei so angenehm ausgewogen sind. Das gilt zudem für den großen, bequemen Ohrensessel in der gemütlichen Leseecke. In zeitlosem Petrol und mit weichem Samt bezogen möchte man ihn nie mehr missen. Licht spendet eine aparte Standleuchte mit glänzendem Schirm, der einer Metallschale ähnelt, die auf dem Kopf steht.

Das passende Ambiente: ein Altbau mit Stuck, in dem sich Modern Art Déco sehr gut ausleben lässt. Der aufwändig verlegte Holzboden und die dekorativen Ranken und Ornamente an den geschwungenen Bleiglasfenstern zeugen davon. Hier wird Vorhandenes mit Neuem behutsam kombiniert. Das Ergebnis: Modern Art Ming.

Auf immer und ewig: Bäder schick in Schale

Auf immer und ewig: Bäder schick in Schale
Foto: Dornbracht – Armaturenlinie CYO
Grün verpackt für alle Zeiten

Das Herzstück: eine Armatur, präsent, ausdrucksstark, wie eine Skulptur. In markantem Platinum Dark Matt spielt sie ganz klar die Hauptrolle im Bad, ohne jedoch andere ins Abseits zu stellen. Der C-Auslauf mit speziellem Strahlformer prägt die Kontur der Neuheit von Sieger Design für Dornbracht. Eigentlich basiert sie auf einem Entwurf aus dem Jahr 1969. Das Wasser wird dargereicht, wie wir es am liebsten mögen: pur und rein. Passend dazu ist das Griffkonzept fein ausdifferenziert und basiert wie ganz offensichtlich alles bei CYO auf dem Kreis. Die Bedienung? Erfolgt mittels drehbarem Außenring. Die filigrane Rasterung bietet ein haptisches „alles im Fluss“-Feedback.

Die idealen Partner: sind aus Corian, Keramik oder grünem Glas und natürlich gerundet. Die Badewanne trägt einen wasser- bzw. feuchtklimaresistenten, gewebten Stoffmantel. Das sorgt für Behaglichkeit und Wohnlichkeit. Ebenso die handgefertigten Bodenvasen für üppige Dschungelpflanzen. Oder der transparente Duschvorhang aus recyceltem Polyester. Sein Farbverlauf von Grün zu Weiß weckt weitere Naturassoziationen.

Das passende Ambiente: von der Kreativagentur Meiré und Meiré grün verpackt und mit dem passenden Namen versehen: „Oasis“ holt das Außen nach Innen und lässt uns, während wir in unserer eigenen Wellness-Oase Badezimmer entspannen und auftanken, die Natur spüren. Zum Beispiel Flusssteine, die in ihrer weichen und gewölbten Form energetisch und zugleich beruhigend wirken. Zukunft wir kommen – und bleiben für alle Zeiten.

Auf immer und ewig: Bäder schick in Schale
Foto: Duravit – Badlinie White Tulipe
Historisch à la 2021  

Das Herzstück: die Badewanne in klassischer, ovaler Kelchform. Mit genügend Bodentiefe zum entspannten Abtauchen. Schön in Weiß. Und das steckt bereits im Namen. Ebenso wie die Tulpe, deren Blüte Philippe Starck bei seiner neuesten Kreation für Duravit Modell gestanden hat.

Die idealen Partner: kommen, wie sollte es bei dem Stardesigner anders sein, von ihm selbst: Spiegel, Möbelwaschtisch und die beiden Halbhochschränke; allesamt Bestandteil von White Tulipe. Allesamt seidenmatt lackiert mit Anti-Fingerprint-Beschichtung. Die Griffe in Ringform sind beweglich und einmal mehr der Beweis, dass bei der neuen Linie Nostalgie im Spiel ist und zwar im „positiven Sinne“, wie Starck erklärt. Auch die Armaturen mit tulpenförmigem Griff zeugen von diesem Entwurfsprinzip.

Das passende Ambiente: gibt sich modern-nostalgisch mit Fischgrät-Parkett und einem großen Teppich so blau wie der Ozean an seiner tiefsten Stelle. Die Kassetten-Wandverkleidung aus Massivholz passt perfekt zu dem Look. Ein kleiner Rahmen-Vorsprung nimmt Bilder, Skulpturen und Gefäße ähnlich einer Mini-Galerie auf. Was darauf keinen Platz findet, landet auf der breiten Fensterbank. Handtücher hält Starcks Ablagehocker Attila bereit. Der kleine Gnom aus 2000 ist eine Persiflage auf den Gartenzwerg, jedoch mit flacher, runder Mütze. Wir aber ziehen den Hut vor historisch à la 2021.

Auf immer und ewig: Bäder schick in Schale
Foto: Axor – Armaturenlinie Axor One
Klassisch im Skandi-Stil

Das Herzstück: ein Waschplatz für zwei. Mit großem, holzgerahmtem Spiegel, das Gefühl von Weite vermittelnd. Und einem geräumigen Steinbecken mit zwei 3-Loch-Waschtischarmaturen aus der Serie „Axor One“, unaufdringlich, aber dennoch luxuriös in Brushed Nickel veredelt. Der Auslauf: schlank, hoch und gebogen, vertraut einfach eben. So wie die Darreichung des Wassers über zwei Griffe. Und doch wieder anders: rechts wählt man die Temperatur, links die Menge.

Die idealen Partner: aus Holz. Etwa der kleine Holzstuhl, der überall verwendet werden kann: als Tritt für den Nachwuchs am Becken oder als Tischchen neben der Badewanne. Sie ist ebenfalls aus Holz. Ruhig in der Gestalt und sehr angenehm anzufassen, bietet sie viel Platz für gemeinsames Relaxen. Der bodenstehende Wannenmischer gehört zu „Axor One“; außerdem die wandmontierte Kopfbrause, die schulterhohe Dusche sowie die Handbrause im offenen Duschbereich.

Das passende Ambiente: gestaltet im Bewusstsein für die Bedürfnisse einer jungen Familie und nicht zuletzt deshalb weniger nüchtern als rein minimalistisches Interieur. Kennzeichen für den „Modern Simplicitiy“-Stil: mehr Objekte, warme Töne und eine freundliche, behagliche Stimmung. So, wie es Skandinavier mögen. So, wie es Barber Osgerby erdachte. Das Designstudio zeichnet für den Entwurf sowohl der Armaturenlinie für die Marke Axor als auch für das nordische Badkonzept an sich verantwortlich. Kühle Grau- und Cremetöne überwiegen. Dazu gesellt sich helle Eiche. Natürliche Helligkeit kommt von einem Oberlicht und durch ein hohes Fensterband. Keine Frage: Wir lieben es klassisch im Skandi-Stil.

An mehr Vorschlägen interessiert? Auch diese Bäder wissen auf immer und ewig zu gefallen.

Auf immer und ewig: Produkte finden

Sie möchten Badausstellungen wissen, in denen Sie die von uns vorgestellten Produkte finden? Dann klicken Sie auf den Namen des hier aufgeführten Herstellers. Der Link leitet Sie zu einer speziellen Suche von Badausstellungen in Ihrer Nähe, die die Produkte dieses Anbieters zeigen. Alternativ werden Ihnen Ansprechpartner genannt.

Axor

Dornbracht

Duravit

Kaldewei